1. Herren: Mit Rückenwind auf die Zielgerade

von Olaf Hinzmann (Kommentare: 0)

Nach der herben Enttäuschung des Spieles in Probsteierhagen konnte unsere 1. Mannschaft in der letzten Woche gegen Dobersdorf in die Spur zurückkehren. Am vergangenen Freitag durfte auch wieder auswärts gefeiert werden.

Ein echtes Pfund ist es, wenn unser Team, wie beim Spiel in der Wilhelminenhalle, auf Björn Schemel zurückgreifen kann. Zwar fehlte auf Seiten der Concorden Christof Stenzel, Philipp Löb ist jedoch ein in der Kreisliga durchaus konkurrenzfähiger Ersatz. Außerdem waren Rainer Haack und Peter Rathke am Start. Der gastgebende Preetzer TSV 6 trat im oberen Paarkreuz sowie an Position 3 in Bestbesetzung, also mit Jörg Salloch, Mosaab Shawi sowie Manuela Salloch an. Lediglich Frank Zeffner, der in der bisherigen Rückrunde stets in der 5. Mannschaft der Schusterstädter eingesetzt wurde, musste durch den kaum schwächeren Till Lasse Salloch ersetzt werden.

Von Beginn an zeigte unsere Mannschaft, wer zur Spitzengruppe der Liga zählt. Beide Doppel wurden - wenn auch jeweils knapp im 5. Satz - gewonnen. Der Anschluss durch Jörg Salloch, der Rainer in vier Sätzen besiegen konnte, war nur ein kurzes Preetzer Strohfeuer, denn Björn, Philipp, Peter und erneut Björn bauten den Vorsprung auf 6:1 aus, wobei nur Philipp beim Fünfsatzsieg über Manuela Salloch etwas zittern musste.

Noch einmal konnte der PTSV verkürzen, denn Mosaab Shawi hatte gegen Rainer das bessere Ende für sich, doch Peter holte den Siegpunkt zum 7:2 (23:16), indem er, wie schon zuvor Philipp, Manuela Salloch über die volle Distanz niederkämpfte.

In wie weit dieser Erfolg die Aufstiegsambitionen unserer 1. Mannschaft am Leben hält, wird sich heute beim schweren Auswärtsspiel gegen den Mitkonkurrenten TSV Barsbek zeigen. Auch der SV Probsteierhagen 3 ist noch im Rennen, muss aber auch noch gegen Barsbek antreten. Einzig die Entscheidung um die Meisterschaft ist bereits gefallen; der Preetzer TSV 4 mit einem Vorsprung von sechs Minuspunkten kann bei nur noch zwei ausstehenden Spielen nicht mehr von der Tabellenspitze verdrängt werden.

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